Hublot
Die Kunst der Fusion
Hublot verband 1980 als erstes Haus ein Goldgehäuse mit einem Kautschukarmband. Aus diesem Bruch mit der Konvention wurde eine Designsprache, die Werkstoffe zum eigentlichen Thema macht.
Die Entwicklung von Hublot
1980 stellte Carlo Crocco in Genf die erste Hublot vor: ein Gehäuse in Bullaugenform, Goldlünette mit zwölf sichtbaren Schrauben und ein Armband aus Naturkautschuk — damals ein Skandal, heute Standard der Branche.
2004 übernahm Jean-Claude Biver die Führung und formulierte die Idee der Art of Fusion: die Verbindung von Edelmetall mit Karbon, Keramik, Titan oder Kautschuk in einer Uhr.
2005 folgte die Big Bang, die das ursprüngliche Bullaugengehäuse in ein mehrschichtiges Konstrukt übersetzte und die Marke international bekannt machte. 2008 kam die Kooperationsstrategie mit Sport und Kunst dazu.
Seit 2008 gehört Hublot zur LVMH-Gruppe. In Nyon entwickelt das Haus eigene Kaliber wie das Unico und Werkstoffe wie Magic Gold, King Gold und farbige Saphirgehäuse.
- Gegründet
- 1980 in Genf
- Gründer
- Carlo Crocco
- Sitz
- Nyon, Schweiz
- Gruppe
- LVMH, seit 2008
- Signatur
- Bullaugengehäuse, sichtbare Schrauben
- Werkstoffe
- Keramik, Karbon, Magic Gold, Saphir
Worauf es bei Hublot ankommt
- 01
Der Zweitmarkt konzentriert sich stark auf die Big Bang und ihre Limitierungen; Standardreferenzen bewegen sich preislich deutlich unter dem Neupreis.
- 02
Limitierte Kooperationen und Saphirgehäuse bilden das obere Segment und werden fast ausschliesslich mit vollständigem Set gehandelt.
- 03
Kautschukarmbänder altern sichtbar. Ein frisches Originalarmband und die Ersatzbänder gehören zur Bewertung dazu.
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