Radiomir
Die Urform von 1936
Die Radiomir ist der Ursprung von Panerai: ein kissenförmiges Gehäuse mit Drahtbandanstössen, entwickelt 1936 für die Kampfschwimmer der italienischen Marine.
Die Entwicklung der Radiomir
1916 patentierte Panerai die Radium-Leuchtmasse Radiomir. 1936 entstanden die ersten Prototypen mit 47 mm Gehäuse und Werken von Rolex.
Charakteristisch waren die aus dem Gehäuse gearbeiteten Drahtbandanstösse und das Sandwich-Zifferblatt mit ausgestanzten Ziffern.
Nach 1949 wurde Radium durch die weniger strahlende Luminor-Masse ersetzt; die Gehäuseform blieb als eigene Linie bestehen.
Ab 1993 kehrte die Radiomir in die zivile Kollektion zurück, später ergänzt um California-Zifferblätter, 1940er-Gehäuse mit massiven Anstössen und Goldausführungen.
- Gehäuse
- Kissenform ohne Kronenschutz, 42–47 mm
- Anstösse
- Draht- oder massive 1940-Anstösse
- Zifferblatt
- Sandwich, teils California-Ausführung
- Krone
- Zwiebelkrone, verschraubt
- Werk
- Handaufzug, Kaliber P.3000 / P.6000
- Charakter
- Historisch, puristisch
Wichtige Referenznummern im Überblick
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
- 01
California-Zifferblätter sind unter Sammlern besonders gesucht und werden über Standardausführungen gehandelt.
- 02
Drahtanstösse sind eine bekannte Schwachstelle; Verformungen oder Reparaturspuren sind sorgfältig zu prüfen.
- 03
Historische Vorkriegsstücke sind extrem selten und ausschliesslich mit lückenloser Provenienz handelbar.
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